Giardien Test Hund & Katze | Schnelltest 2x

  • erkennt Dünndarm - Parasiten bei Ihrem Tier – für eine frühzeitige Orientierung
  • Sichere & sterile Einmal-Tests
  • Schnelle Ergebnisse – nach nur 10 Minuten
  • Laborentwickeltes Testverfahren – für hohe Präzision
  • Ideal für zuhause – einfache Anwendung ohne Vorkenntnisse

Angebot11,49€

inkl. MwSt.


Auf Lager
American Express Apple Pay Google Pay Klarna Maestro Mastercard PayPal Shop Pay Union Pay Visa
DHL Versand - in 1 bis 3 Tagen bei dir

Alle Bestellungen die werktags bis 13:30 Uhr bei uns eingehen, werden taggleich versandt.

Was sind Giardien eigentlich?

winzige Parasiten mit großer Wirkung

Giardien – auch Lamblien genannt – sind mikroskopisch kleine Einzeller, die sich im Dünndarm ansiedeln. Sie heften sich an die Darmwand und ernähren sich dort von Nährstoffen, die eigentlich für dein Haustier bestimmt sind.

Außerhalb des Körpers bilden Giardien sogenannte Zysten: eine widerstandsfähige Dauerform mit robuster Hülle. Diese Zysten werden mit dem Kot ausgeschieden – oft in enormen Mengen. Eine einzige Kotprobe kann Millionen davon enthalten.

Warum sind Giardien so hartnäckig? Die Zysten sind durch ihre Hülle vor Kälte, Nässe und vielen Desinfektionsmitteln geschützt. Auf feuchten Oberflächen, in Pfützen und im Boden bleiben sie zwei bis drei Monate ansteckend. Das macht eine Reinfektion so leicht – und Hygiene so wichtig.

Anwendung

Schritt für Schritt zum Ergebnis

Alles, was du brauchst, ist eine kleine Kotprobe deines Tieres und etwa 10 Minuten Zeit. Keine Sorge – der Test ist einfacher, als er klingt. Zieh am besten Handschuhe an, dann bist du hygienisch auf der sicheren Seite.

Die Grafik führt dich in 6 Schritten durch den Ablauf. In der beiliegenden Gebrauchsanweisung findest du jeden Schritt noch einmal in Ruhe erklärt – damit du dich sicher fühlst und nichts übersehen kannst.

Welche Tiere können betroffen sein?

nicht nur Hund und Katze - Giardien kennen viele Wirte

Giardien sind keine reine Hundekrankheit. Die Parasiten können viele Tierarten befallen – und in seltenen Fällen auch auf den Menschen übergehen.

Hunde: Am häufigsten betroffen – besonders Welpen und Junghunde, die ihre Umgebung intensiv erkunden.

Katzen: Auch Katzen können sich anstecken. Freigänger haben ein erhöhtes Risiko durch Kontakt mit Pfützen und anderen Tieren.

Kleintiere & Vögel: Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittiche und Papageien können ebenfalls betroffen sein.

Woran erkenne ich einen Befall?

Manche Tiere zeigen deutliche Anzeichen - andere gar keine

Das Tückische an Giardien: Nicht jedes infizierte Tier wird krank. Viele Tiere scheiden die Zysten aus, ohne selbst Symptome zu zeigen. Sie verbreiten die Parasiten, ohne dass du es merkst.

  • Wiederkehrender Durchfall – oft wechselnd mit normalem Kot. Der Durchfall kann wässrig, schleimig, übelriechend oder gelblich sein.
  • Gewichtsverlust trotz normalem Fressverhalten. Bei manchen Tieren auch Appetitlosigkeit und Futterverweigerung.
  • Müdigkeit, Schwäche und ein stumpfes, glanzloses Fell. Bei Welpen kann ein Giardienbefall das Wachstum bremsen.
  • In schwereren Fällen kann der Kot blutig sein. Bei jungen oder immungeschwächten Tieren kommt das häufiger vor.

Symptomfrei heißt nicht giardienfrei: Viele Tiere tragen Giardien in sich, ohne krank zu wirken. Sie fühlen sich wohl, fressen normal – und scheiden trotzdem ansteckende Zysten aus. Gerade deshalb ist ein Test sinnvoll, wenn du einen konkreten Verdacht hast oder ein neues Tier in den Haushalt kommt.

Wie steckt sich mein Tier an?

Der Übertragungsweg ist oft unsichtbar

Giardien werden über den sogenannten fäkal-oralen Weg übertragen. Das klingt kompliziert, ist aber einfach erklärt: Dein Tier nimmt die Zysten auf, die ein anderes Tier mit dem Kot ausgeschieden hat.

Das passiert leichter als man denkt: durch verunreinigtes Trinkwasser, kontaminiertes Futter, das Ablecken anderer Tiere oder einfach durch Schnüffeln an einer Stelle, an der ein infiziertes Tier seinen Kot hinterlassen hat.

Typische Ansteckungsquellen: Pfützen und stehende Gewässer, gemeinsame Wasser- und Futternäpfe, Hundeparks, Zuchtstätten und Tierheime, kontaminierte Rasenflächen und Böden. Da Zysten monatelang in der Umwelt überleben, reicht eine einzige Kontamination, um viele Tiere anzustecken.

Wie schütze ich mein Tier - und meine Familie?

Gute Hygiene ist der beste Schutz

Ob zur Vorbeugung oder nach einem positiven Test: Mit ein paar einfachen Maßnahmen senkst du das Risiko einer Ansteckung oder Reinfektion deutlich.

  • Hände waschen: Gründlich mit Seife – nach jedem Kontakt mit deinem Tier, nach dem Gassi gehen und nach der Reinigung von Näpfen oder Katzenklo.
  • Textilien heiß waschen: Hundebetten, Decken und Spielzeug bei mindestens 65 °C waschen. Giardien-Zysten werden durch Hitze zuverlässig abgetötet.
  • Näpfe täglich reinigen: Spüle Futter- und Wassernäpfe täglich mit heißem Wasser aus. Stehende Wasserquellen im Garten entfernen.
  • Pfoten säubern: Reinige die Pfoten deines Hundes, bevor er ins Haus kommt. So verhinderst du, dass Zysten in die Wohnung getragen werden.
  • Kot sofort entsorgen: Entferne Kot im Garten und beim Gassi gehen sofort. Je weniger Zysten in die Umwelt gelangen, desto besser.
  • Handschuhe bei der Gartenarbeit: Giardien-Zysten können im Boden monatelang überleben. Trage Handschuhe, wenn du im Garten oder mit Pflanzen arbeitest.

Reinigung bei aktivem Befall: Normale Desinfektionsmittel wirken gegen Giardien oft nicht ausreichend. Dampfreiniger (über 60 °C) sind eine wirksame Option für Böden und glatte Oberflächen. Für den Außenbereich gibt es spezielle giardenwirksame Desinfektionsmittel. Frag deinen Tierarzt nach einer konkreten Empfehlung.

du fragst, wir antworten

gut zu wissen - rund um Giardien

Verantwortung zeigen – für dein Tier und deine Familie.

Giardien sind lästig, aber behandelbar. Mit einem schnellen Test verschaffst du dir Klarheit – und kannst gezielt handeln. Für die Gesundheit deines Tieres. Und für ein gutes Gefühl zu Hause.